Adventszeit ist Jagdzeit
Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und die Jagdsaison ist eröffnet. Wir winkeln die Arme an und sind wieder im Laufschritt unterwegs als Geschenkejäger, Schnäppchenjäger, Terminjäger im Jahresendgeschäft. Die letzten Wochen des Jahres müssen alles retten – in Geschäft und Beruf und und in der Vorbereitung auf Weihnachten. Selbst wenn wir es eigentlich gar nicht mehr schaffen - kräftemäßig und finanziell – ein ein gewisses Muss haben wir vor Augen, wenn wir an Weihnachten denken. Wir sind von Natur aus in einem Karusell, welches sich immer schneller dreht – ganz besonders in den letzten Tagen des Jahres. Die Bibel bezeichnet dieses Jagen als fruchtlos und Haschen nach Wind. Alles nur heiße Luft !?! Und so jagen wir im Eiltempo an dem Schönsten vorüber, was uns im Advent eigentlich begegnen möchte: Gott selbst kommt zu uns in seinem Sohn zum Anfassen, damit wir seine tiefe Liebe uns sein Erbarmen mit unseren verzweifelten, gejagten Herzen erfassen und ergreifen dürfen! „Meinen Frieden gebe ich Euch – nicht so, wie die Welt gibt, gebe ich Euch!“ Ja , dieser tiefe göttliche Friede ist so ganz anders als alle anderen Geschenke, denen wir als Schnäppchenjäger nachjagen – dieser Friede, in dem Gott, der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde selbst Versöhnung stiftet in seinem Sohn ist das größte Geschenk zu Weihnachten und an jedem Tag unseres Lebens. Wir werden ihn nicht im Laufschritt erobern. Es gibt ein biblisches Jagen – nicht nur zu Weihnachten:
„Jagt nach dem Frieden mit Jederman und der Heiligung , ohne die niemand den Herrn sehen wird!“
Diese biblische Jagen ist so ganz anders als unser Laufschritt – komplett entgegengesetzt : Es ist ein „Jagen nach Stille, ein Innehalten in unserem fruchtlosen Lauf“ – Maria hatte es erfahren, als sie zu den Füßen Jesu saß, in inniger Gemeinschaft mit Ihm und seinen Worten lauschte und sie erhielt das Zeugnis von unserem Herrn , dass sie das bessere Teil erwählt hatte. In diesem Innehalten, in dieser „Jagd nach Stille und Begegnung mit unserem Herrn“ liegt also eine große und wunderbare Verheißung: das eigentliche Weihnachtsgeschenk – Gott will uns begegnen! Machen wir uns und anderen Jägern und Gejagten Mut, dieses kostbare Geschenk seines Friedens zu ergreifen, dann hat die fruchtlose Jagd ein Ende!
„Jagt nach dem Frieden mit Jederman und der Heiligung , ohne die niemand den Herrn sehen wird!“
Diese biblische Jagen ist so ganz anders als unser Laufschritt – komplett entgegengesetzt : Es ist ein „Jagen nach Stille, ein Innehalten in unserem fruchtlosen Lauf“ – Maria hatte es erfahren, als sie zu den Füßen Jesu saß, in inniger Gemeinschaft mit Ihm und seinen Worten lauschte und sie erhielt das Zeugnis von unserem Herrn , dass sie das bessere Teil erwählt hatte. In diesem Innehalten, in dieser „Jagd nach Stille und Begegnung mit unserem Herrn“ liegt also eine große und wunderbare Verheißung: das eigentliche Weihnachtsgeschenk – Gott will uns begegnen! Machen wir uns und anderen Jägern und Gejagten Mut, dieses kostbare Geschenk seines Friedens zu ergreifen, dann hat die fruchtlose Jagd ein Ende!
Joachim Adler